3. Seminartag am 07.08.2019

Hier finden Sie das Seminarprogramm für den  3. Seminartag (von 9 - 17 Uhr) mit Inhaltsbeschreibungen der einzelnen Seminare. Vormittags und nachmittags finden jeweils 7 parallele Seminare statt. Thema der Plenumsveranstaltung ist der Umgang mit Unsicherheiten.

Online-Anmeldungen sind bis zum 27.07.19 möglich.

Sie befinden sich hier:

Vormittagsseminare 10-13 Uhr

S 01 HNO-ärztliche Beratungsanlässe in der Hausarztpraxis

Praxisnah und mit Fallbeispielen sollen Diagnostik- und Behandlungsoptionen von hausärztlichen Patienten mit häufigen Erkrankungen und Funktionsstörungen des Kopf- und Halsbereiches besprochen werden.

Dr. med. Karen Krüger - Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Institut für Allgemeinmedizin,

Charité - Universitätsmedizin Berlin

S 02 Patientinnen mit peri-und postmenopausalen Beschwerden in der Hausarztpraxis

Überblick und Fallbeispiele zu Beratungsanlässen und Therapiemöglichkeiten bei peri- und postmenopausalen Symptomen und Problemen. Diagnostik und Entscheidungshilfen zur Hormonersatztherapie sowie alternative Therapieansätze.

Dr. med. Andrea Neidhardt-Akdenizli, Dr. med. Kemal Akdenizli, Fachärzte für Allgemeinmedizin, Berlin

S 03 Psychosomatische Störungen in der Praxis: Verstehen und Behandeln

Die Studienlage zeigt: bis zu 40 % der Patientinnen und Patienten in der Hausarztpraxis stellen sich mit Beschwerden vor, denen sich keine klare körperliche Ursache zuweisen lässt. Doch fühlen sich Allgemein-medizinerinnen und Allgemeinmediziner wirklich gut vorbereitet, um diesem hohen Anteil psychosomatischer Probleme gerecht zu werden? Hilft das neue Konzept der „Körperlichen Belastungsstörung“ (DSM V)? Was sagen die Leitlinien? Praxisnah und  interaktiv erarbeiten wir Techniken der sogenannten „simultanen“ Diagnostik und der Patientenführung.

Dr. med. Ronald Burian, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH, Berlin

S 04 HWS, Schulter, Arm, Hand – Untersuchungsmethoden

In diesem Seminar werden orientierende Untersuchungs-und Behandlungstechniken der HWS und oberen Extremitäten zu 90% praktisch geübt mit dem Ziel:

Erkennen der Therapieoptionen: Was kann ich als Arzt/Ärztin an Techniken und Übungen an meinem Patienten durchführen ohne sofortige Überweisung zum Orthopäden/Neurochirurgen und ab wann ist eine Heilmittelverordnung zum Physiotherapeuten mit dem Ziel der Schmerzreduktion, Bewegungserweiterung, Stabilisierung (tiefe Muskeln), Eigenübungen sinnvoll und was sollte da therapeutisch passieren?

René Eichler, Physiotherapeut, Potsdam

S 05 Schwindel

In diesem Seminar geht es darum, das Thema Schwindel aus hausärztlicher Sicht besser abzugrenzen. Welche Formen des Schwindels gibt es? Wie kann ich sie einordnen? Welche Behandlungsmöglichkeiten kennen wir? Über teils interaktive Wege soll erreicht werden, dass Sie sich am Ende des Seminars im Umgang mit dem Symptom Schwindel sicherer fühlen und für sich selbst ein Handlungskonzept erstellen können.
Dr. med. Birgitt Weinhold, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Tiefenbach

S 06 Anträge nach dem Schwerbehindertenrecht und dem Opferentschädigungsrecht. Was muss bei der Antragsstellung beachtet werden?

Als Hausarzt/Hausärztin ist man oft involviert bei Anträgen auf Anerkennung als schwerbehinderter Mensch oder im Rahmen des Sozialen Entschädigungsrechts für Opfer von Gewalttaten. Was gilt es zu beachten? Welche Aufgaben haben dabei (und darüber hinaus) Versorgungsamt und LAGeSo?

Dr. med. Renée Wirtmüller, Leiterin der Abteilung Gesundheit im Landesamt für Gesundheit und Soziales, Berlin

S 07 Richtig verordnen in der hausärztlichen Praxis

Was gehört für wen auf welches Rezept? Welche gesetzlichen und vertraglichen Regelungen sind relevant? Wie vermeide ich eine Wirtschaftlichkeitsprüfung?

Welche Verordnungsfehler werden häufig gemacht? Wo bekomme ich Informationen und Beratung?

Ein Überblick von Arzneimittel-Richtlinie bis Zusatznutzenbewertung mit Platz für Fragen und die Diskussion besonderer Verordnungsprobleme.

Kerstin Klimke, Apothekerin, Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland, Berlin

Nachmittagsseminare 14-17 Uhr

S 08 Urologische Notfälle aus Sicht des Hausarztes

Urologisch Relevantes in der Hausarztpraxis:

- das Harnsteinleiden ist eine Volkskrankheit – Sie werden meist erstmals wegen der kolikartigen Beschwerden damit konfrontiert - Wie ist hier die Erstversorgung?
- ein großes Klientel Ihrer Praxis sind Patient*innen mit einer unkomplizierten Harnwegsinfektion – wie werden diese diagnostiziert und behandelt?
- die Mikrohämaturie hat eine hohe Prävalenz – welche diagnostischen Schritte sollen Sie einleiten?
- transurethrale Katheter als Dauerversorgung einer Inkontinenz? – Wohl eher nicht sinnvoll!? - und falls im Einzelfall ja: wie gehen Sie damit um?

Prof. Dr. Thomas Enzmann, Facharzt für Urologie und Kinderurologie, Klinikum Brandenburg

S 09 Motivierende Gesprächsführung: Lebensstil – Beratung in der Hausarztpraxis

Hinweise zur Veränderung des Lebensstils (z. B. Alkohol, Nikotin, Bewegung) lösen mitunter Widerstände aus; Gespräche zu diesem Thema können eine Herausforderung sein.

Die Methode der motivierenden Gesprächsführung hat sich als effektives Verfahren etabliert, um die Veränderung von Verhaltensweisen anzuregen und die Medikamentenadhärenz zu erhöhen. Das Seminar führt in die Grundlagen der Methode ein und trainiert die Anwendung.

Dr. med. Sabine Gehrke-Beck, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Institut für Allgemeinmedizin, CharitéUniversitätsmedizin Berlin

 

 

S 10 Ernährungsberatung

Viele Patienten profitieren von einer begleitenden Ernährungstherapie. Wie können Sie für Ernährungsberatung motivieren? Wo finden Sie qualifizierte Ernährungsberater? Anhand von Fallbeispielen aus der Beratungspraxis in einer allgemeinmedizinisch-internistischen Arztpraxis und aus der eigenen Praxis möchte ich Beratungsansätze und –verläufe mit Ihnen diskutieren und zeigen, wie sich die Kooperation mit Ernährungsberatern für Sie und ihre Patienten gewinnbringend gestalten lässt.

Sandra Gärtner, Dipl.-Med.-Päd. Diätassistentin, Berlin

S 11 Hauterkrankungen in der Hausarztpraxis

Erkrankungen der Haut und Schleimhäute sind ein häufiger Beratungsanlas in der Hausarztpraxis.

Anhand von Fallbeispielen werden häufige Krankheitsbilder, Diagnostisches Vorgehen und Therapie interaktiv erarbeitet.

Dr. med. Fabian Ludwig, Facharzt für Allgemeinmedizin, Brieselang

S 12 Schwindel (doppelt)

In diesem Seminar geht es darum, das Thema Schwindel aus hausärztlicher Sicht besser abzugrenzen. Welche Formen des Schwindels gibt es? Wie kann ich sie einordnen? Welche Behandlungsmöglichkeiten kennen wir? Über teils interaktive Wege soll erreicht werden, dass Sie sich am Ende des Seminars im Umgang mit dem Symptom Schwindel sicherer fühlen und für sich selbst ein Handlungskonzept erstellen können.

Dr. med. Birgitt Weinhold, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Tiefenbach

S 13 Diabetes für Einsteiger

Der Diabetes mellitus Typ 2 spielt bei ständig zunehmender Prävalenz eine große Rolle in der hausärztlichen Versorgung. Neue Therapieoptionen und die Vermeidung von akuten und chronischen Komplikationen sollen praxisnah an Fallbeispielen diskutiert werden.

Dr. med. Uta Dorothea Stephan, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie, Berlin

S 14 EBM Abrechnung in der Hausarztpraxis

Was sind RLV-QZV-genehmigungspflichtige Leistungen?

Welche EBM-Ziffern gibt es in der Hausarztpraxis, welche schließen sich aus?

Chronikerregelung, Geriatrie, Psychosomatik - wie werden diese Leistungen erbracht?

Anne von Törne, Praxisorganisation Teltow